Der Müritz- Nationalpark – ein Steckbrief für Besucher

Die deutschen Nationalparks gehören zu den Naturwundern dieses Landes. Sie sind für manches Tier und manche Pflanze das letzte Refugium. Ihre Schönheit und Einmaligkeit sind es, die die Menschen immer mehr anziehen.


Der Müritz-Nationalpark, benannt nach dem zweitgrößten Binnensee Deutschlands, gehört mittlerweile zu den auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekanntesten deutschen Nationalparks. Er liegt inmitten der Mecklenburgischen-Seenplatte und einer der dünnbesiedelsten Regionen Mitteleuropas. Große Waldflächen und eine Vielzahl von Seen und Mooren sind charakteristisch für ihn.


Hier brüten See- und Fischadler, rasten im Herbst Tausende Kraniche, blühen seltene Orchideen und sagen sich manchmal Fuchs und Hase „Gute Nacht“!

Das Schutzziel aller Nationalparks lautet in der ganzen Welt gleich: Auf der Fläche eines Nationalparks darf die Natur sich frei von menschlichen, wirtschaftsbestimmten Eingriffen entfalten. Dies ist eine Abkehr vom konservierenden Naturschutz, denn es werden keine Objekte oder Zustände geschützt, sondern ein fortwährender Prozeß.


Eine Gratwanderung zwischen Schützen und Bewahren auf der einen Seite und dem Druck des Menschen auf der anderen Seite wird die Umsetzung dieses Schutzzieles immer sein. Zu tief ist der Nutzungsanspruch an die Natur in uns Menschen verwurzelt, als daß uns der Nutzen aus dem Nichtnutzen immer gleich erkennbar wird.

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